Grausegrau (es regnet einfach zuviel)

Veröffentlicht: September 27, 2010 in Gedichte
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Grausegrau

Grausegraue Regentropfen, die auf deine Seele klopfen,
Löchern durch die Stirn.
Schreckensschwarzer Düsternebel, fest sich windend wie ein Knebel,
Fräst sich ins Gehirn.

Geworfen in die Fegefeuchte, suchst du Mensch das Sinngeleuchte,
Knietief im Morast.
Erkennst in wirbelnd’ Sinnesstrudel, dass du – wässrig wie der Pudel,
Dich selbst verloren hast.


© Sybille Lengauer

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