Leben

Veröffentlicht: April 4, 2014 in Gedichte
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Morgen fressen uns vielleicht die Würmer.
Doch heute wurmen wir hier noch herum.
Und winden uns, wie tapfre Gipfelstürmer.
Um Lebenswege, mutig oder dumm.
 
Wir halten fest an alten Idealen.
Oder treten ebendiese in den Dreck.
Egal was kommt, die Bilder die wir malen.
Wäscht die Zeit mit einem Blinzeln wieder weg.
 
Und wenn dereinst die Ratten an uns nagen.
Die heiße Sonne unsre Knochen spröde bleicht.
Wird jemand anders unsre Sorgen weitertragen.
Weil jedes Leben irgendwie dem nächsten gleicht.
 
© Sybille Lengauer
 
 
Kommentare
  1. mssahiw sagt:

    Klasse geschrieben !😊

  2. elyas de Rion sagt:

    das Ende nah und ohne Morgen …?

    am Rande der Oase sterben
    wo Ratten noch zuhause sind
    und Knochen sonnenbleich verderben?
    auswandern musst du ganz geschwind

    nur Wüste kann dich jetzt noch retten
    das Fahrgeld fehlt –
    ich möchte wetten

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