Lied der Erde an den Mond

Veröffentlicht: November 30, 2019 in Gedichte
Schlagwörter:, ,

Lied der Erde an den Mond

Mond, Du. Zweitgeborener.
Hervorgelockt zur Abendzeit,
Ertönt Dein Sonnenabgesang.
Durch meine Wolken brichst Du sanft,
Auf dass ich friedlich dämmern kann.
O!
Mond, Du. Gezeitenwebender.
Hervorgebracht durch Sternenkuss,
Geleitest Du mich durch die Nacht.
In meinen Wassern klingt Dein Lied,
Auf dass ich friedlich schlummern kann.
O!
Mond, Du. Pockennarbiger.
Hervorgetan im Himmelssamt,
Folgt mir Dein Leuchten silberbleich.
Auf meine Welten scheint Dein Licht,
Auf dass ich friedlich träumen kann.

© sybille lengauer

Kommentare
  1. YDU sagt:

    Na klar, auch ich vermisste kurz das „h“,
    jedoch gedachte ich daran, dass wir –
    nicht immer machen sollten, was schon immer „so“ war,
    vielmehr fabrizierte ich intern ein „oha!“
    nur war das dann mir zu rabiat,
    so erkannte ich das „O!“ – gute Wahl – hockt dort richtig satt!
    Yeah, wer über das „O“ am Morgen meditiert,
    der hats geschafft, der Tag nimmt Form an – ist strukturiert …

  2. Welches O ist wohl gemeint? Mir scheint die einfache Interjektion besser zu passen.
    https://trittenheim.wordpress.com/2018/10/21/17920/

  3. Myriade sagt:

    „Zweitgeborener“ gefällt mir sehr

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s