Sie reiten wieder

Veröffentlicht: Februar 3, 2022 in Gedichte
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Sie reiten wieder
(Hunger, Krieg, Pestilenz und Tyrannei)

Sie reiten wieder,
Durch die Straßen und die Gassen,
Sie reiten wieder,
In denen sich die Rassen hassen.
Sie reiten wieder,
In ihren Händen unsre Waffen,
Sie reiten wieder,
Durch all die Wüsten, die wir schaffen.
Sie reiten wieder,
Schwarz, Weiß, Fahl und Rot,
Sie reiten wieder,
Millionen Leben sind bedroht.
Sie reiten wieder,
Auf ihren Fersen folgt Verderben,
Sie reiten wieder,
So viele Menschen müssen sterben.
Sie reiten wieder,
Beseelt von Reichtum, Macht und Sieg,
Sie reiten wieder,
Und unsre Kinder frisst der Krieg.

© sybille lengauer

Kommentare
  1. Grinsekatz sagt:

    Sie waren nie fort.
    Aber – die Erde reinigt sich selbst.
    (indianisch)
    Der Tod ist ein Teil dieses Prozesses.

    Liebe Grüße, Reiner

  2. hotfox63 sagt:

    „Der Vorhang fällt, meine Herren. Dinosaurier brüllen zum Gotterbarmen, Hunger sattelt das Ross und galoppiert über sumpfiges Gelände, eine weite Staubfahne hinter sich herziehend. Von der Mode überrannte Dinosaurier lassen sich in den Museen als Skelette nieder, bestaunt von menschlichen Gaffern. Doch die Tage der Gaffer sind ebenfalls gezählt.“
    – William Burroughs, The Four Horsemen of the Apocalypse, 1979

  3. heiheihei, wo ist der Goldene Reiter ?…. (im Goldenen Handschuh?)

  4. castorpblog sagt:

    Eine universelle Wahrheit

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